Surmschäden in Essen

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STURMSCHÄDEN

 

Stadt Essen gibt Schulen und Kitas pünktlich zum Ferienende frei

DERWESTEN I 16.08.2014 I 08:00 Uhr

Es ist immer noch viel zu tun, besondere Arbeiten wie zum Beispiel Arbeiten die nur Seilkletterer übernehmen

können, werden noch Wochen andauern. IBaumpfleger und Seilkletterer Christian Bach war am Freitag an der städtischen Kita an der Heßlerstraße Foto: Kerstin Kokoska

 

Die Sturmschäden in Essen sind nahezu an allen 250 Schul- und Kita-Standorten beseitigt.

Unmittelbar nach dem Sturm an Pfingstmontag hatte die Stadt Essen zahlreiche Schulhöfe aus

Sicherheitsgründen gesperrt. Das Aufräumen an Straßen und in Wäldern wird aber noch Monate

dauern.

 

Neun Wochen nachdem Sturmtief „Ela“ über Essen hinweggebraust ist, kehrt das Leben in der Stadt

mehr und mehr zur Normalität zurück. So sind die Sturmschäden auf den Außengeländen der städtischen

Schulen und Kindertagesstätten nach Angaben der Verwaltung nahezu vollständig beseitigt, so dass sich

die Kinder dort wieder austoben können. Gearbeitet wird derzeit noch an 24 von stadtweit 250 Standorten.

 

Bernd Schmidt-Knop vom städtischen Eigenbetrieb Grün & Gruga geht davon aus, dass bis zum

Schulstart Mitte kommender Woche noch an 15 Schulen kleinere und nur schwer zugängliche Flächen

gesperrt sein werden, so unter anderem aller Voraussicht nach an der Adelkampschule und der Elisa-

bethschule in Frohnhausen sowie an der Goetheschule und der Meisenburgschule in Bredeney. Zu 80

Prozent seien die Außenbereiche auch dort sicher und begehbar.

 

 

Arbeiten zögern sich weiterhin

 

Unmittelbar nach dem Sturm an Pfingstmontag hatte die Stadt zahlreiche Schulhöfe aus Sicherheitsgrün-

den gesperrt, weil Bäume umgestürzt waren oder Äste abzubrechen drohten. Die Kinder mussten die

Pausen in den Klassen verbringen. „Wir wissen, dass wir Schulen und Kitas sehr viel zugemutet haben“,

so Schmidt-Knop.

 

Zwei bis drei Monate dürfte es dauern, bis der letzte Straßenbaum auf Sturmschäden untersucht ist. Und

dabei handelt es sich um eine vorsichtige Schätzung, wie Ordnungsdezernent Christian Kromberg betont.

Die Arbeiten zögen sich auch deshalb hin, weil Astbrüche nicht immer sofort zu erkennen seien und Seil-

kletterer, die Baumkronen aus der Höhe in Augenschein nehmen müssen.

 

 

Schaden in Höhe von rund 63 Millionen Euro

 

Nach einer vorläufigen Bilanz sind 20.000 Bäume an Straßen und in Grünanlagen durch „Ela“ geschädigt.

Das entspricht zehn Prozent der städtischen Bäume außerhalb der Wälder. Bis auch diese wieder freige-

geben werden, dürften weitere Monate ins Land ziehen. Der städtische Straßenraum habe bei der Besei-

tigung der Sturmschäden absoluten Vorrang, so Christian Kromberg. Und dies nicht zuletzt aus Haftungs-

gründen.

 

Völlig offen ist nach wie vor, in welcher Höhe das Land NRW für die Kosten aufkommt. Eine Entschei-

dung darüber soll nach Auskunft des Innenministeriums in den nächsten Wochen fallen. Die Stadt Essen

hatte Schäden in Höhe von rund 63 Millionen Euro nach Düsseldorf gemeldet. Die Hoffnung, auf Hilfsgel-

der der Europäischen Union zurückgreifen zu können, hat sich laut Kromberg „nach allem, was man hört“

zerschlagen. Ein Sprecher des Innenministeriums mochte dies gestern auf Anfrage nicht bestätigen.

 

 

Marcus Schymiczek